November 2020

Nachdem im Juli 2020 die Änderungen der Gesellschafterstruktur für die Ingenieurgesellschaft bsm2 GmbH vollzogen wurde, ist mit Wirkung zum November 2020 der Formwechsel in die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung erfolgt. Die Ingenieurgesellschaft heißt nun bsm2 Breit · Schuler · Merkel Beratende Ingenieure PartGmbB. Die Partnerschaft wurde in das Partnerschaftsregister, das am Amtsgericht Zweibrücken geführt wird, unter der Nr. 30179 eingetragen.

Oktober 2020

Am Montag, 05.10.2020, hat Frank Schuler die letzte Hürde in seinem Promotionsverfahren genommen. In der mündlichen Aussprache zu seiner eingereichten Dissertation mit dem Thema „Richtungsanalyse von Fasern in Beton und Charakterisierung von rissquerenden Fasern mittels Computertomografie“ musste er sich im Anschluss an seinen Vortrag einer intensiven Befragung durch die drei Berichter Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit, Univ.-Prof. i.R. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Jürgen Schnell und Prof. Dr.-Ing. Udo Wiens stellen. Die Promotionskommission, die durch Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Robert  Jüpner geleitet wurde, kam abschließend zu dem Ergebnis, dass Frank Schuler das Verfahren erfolgreich abgeschlossen hat. Wir gratulieren zum Doktor Titel, Dr.-Ing. Frank Schuler.

August 2020

Die neue DIN EN 13791 „Bewertung der Druckfestigkeit von Beton in Bauwerken und Bauwerksteilen“, Fachtagung des VDB in Straßburg 2020, Report 23, Verband Deutscher Betoningenieure e. V., 2020

August 2020

Die neue DIN EN 13791 „Bewertung der Druckfestigkeit von Beton in Bauwerken und Bauwerksteilen“, Fachtagung des VDB in Straßburg 2020, Report 23, Verband Deutscher Betoningenieure e. V., 2020

von Wolfgang Breit und Robert Adams, Kaiserslautern

Der Beitrag enthält eine Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte der neuen europäischen Norm, die im Februar 2020 erschienen ist.

DIN EN 13791 zur Bewertung der Druckfestigkeit von Beton in Bauwerken ist erstmals 2008 eingeführt worden und ersetzte damit nationale Regelungen, die in DIN 1048-2 beschrieben waren. Die Norm wurde im europäischen Gremium CEN/TC 104/SC 1/TG 11 „Assessment of in-situ compressive strength in structures and precast concrete products“ erarbeitet und für Deutschland im DIN Normenausschuss NA 005-07-05 AA „Prüfverfahren für Beton“, der von Prof. Breit geleitet wird, gespiegelt.

Für die Anwendung in Deutschland wurde DIN EN 13791:2008 bereits von Anbeginn um nationale Regelungen (NA) ergänzt, da in Deutschland etablierte und bewährte Verfahren nicht in DIN EN 13791:2008 enthalten waren. Mit DIN EN 13791/A20 wurde der nationale Anhang im Februar 2017 an den zwischenzeitlich gewachsenen Kenntnisstand angepasst. Dabei wurden u. a. die Bewertungsansätze geändert und die indirekte Bewertung mittels Q-Werten aufgenommen.

In einem längeren Prozess wurde die nene europäische Norm in den zurückliegenden Jahren überarbeitet und liegt mit Ausgabedatum Februar 2020 nunmehr in einer novellierten, vollständig überarbeiteten Form vor. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Bestimmung der charakteristischen Druckfestigkeit von Bauwerksbeton. Gegenüber den Vorgängernormen unterscheidet sich die Neufassung inhaltlich vor allem durch eine Präzisierung der Anwendungsfälle sowie eine deutlich stärkere Betonung der statistischen Grundlagen bei der Beschreibung der Vorgehensweise im jeweiligen Anwendungsfall und geänderte Bewertungsansätze. Darüber hinaus stellt die Norm mit Anhang A (informativ) eine umfangreiche Anleitung zur Durchführung einer Bauwerksuntersuchung zur Verfügung. Um dem Anwender der Norm weitere Informationen zu geben wurde ein Technischer Bericht „Weiterführende Anleitung zur Anwendung der EN 13791:2019 und Hintergrund zu den Regelungen“ von den Mitgliedern der TG 11 verfasst, der in englischer Sprache als prCEN/TR 17086 (Entwurfsfassung 2019-09) veröffentlicht wurde.

Parallel zu den europäischen Normen wird es „Nationale Anwendungsregeln“ zur DIN EN 13791 geben, die momentan vorbereitet werden. Bezüglich der Anwendung der DIN EN 13791 wird auf die MVV-TB verwiesen.

Juli 2020

Überarbeitung der DVGW-Arbeitsblätter
W 300-3 und W 300-4

Nach Veröffentlichung der grundsätzlich neu überarbeiteten und strukturierten DVGW-Arbeitsblätter W 300 Teile 1 bis 5 im Jahr 2014 steht nun die Revision der Arbeitsblätter an. DVGW-Arbeitsblatt W 300-5, in dem die Anforderungen an die Bauprodukte formuliert sind, wurde bereits Mitte 2020 aufgrund des EuGH Urteils auf die sogenannten „Bauwerksanforderungen“ umgestellt und liegt im Gelbdruck vor. Mit Veröffentlichung ist noch in 2020 zu rechnen.

Die Bauwerksanforderungen an Trinkwasserbehälter und die Instandsetzungsprinzipien werden im Rahmen der Überarbeitung des DVGW-Arbeitsblattes W 300-3 und W 300-4 neu definiert. Hier werden die neu gewonnenen Erkenntnisse von DVGW geförderten Forschungsvorhaben einfließen, die an der Technischen Universität Kaiserslautern im Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit und Frau Melanie Merkel, M. Eng. durchgeführt wurden.

In den Regelwerk setzenden Gremien des DIN/DVGW-Gemeinschaftsausschuss NA 119-07-06 AA „Wasserspeicherung“ haben Herr Breit und Frau Merkel die Obmannschaft der Projektkreise zur Überarbeitung der DVGW-Arbeitsblätter W 300-3 und W 300-4 übernommen.

November 2019

30. Informationsveranstaltung der LGGHuT – Betoninstandsetzung und Bauwerkserhaltung, Bad Nauheim

von Wolfgang Breit, Melanie Merkel und Ayhan Celebi, Kaiserslautern

In dem Tagungsbeitrag “Dauerhaftigkeit und Abschätzung der Restnutzungsdauer von Betonbauwerken – Regelwerk und Praxis” werden die Möglichkeiten zur Bewertung der Nutzungsdauer von Stahlbetonbauwerken im Hochbau unter Praxisbedingungen aufgezeigt.

Dem Thema Dauerhaftigkeit und Abschätzung der Restnutzungsdauer von Stahlbetonbauwerken wird heutzutage ein immer größer werdender Stellenwert beigemessen. In Abhängigkeit der vom Bauherren festgelegten Nutzungszeit sind Instandhaltungskonzepte für das jeweilige Bauwerk erforderlich, die von einem Sachkundigen Planer ausgearbeitet werden müssen. Da nicht nur eine bevorstehende Instandsetzungsmaßnahme zu planen ist, sondern die abgestimmte Lebensdauer des Bauwerks betrachtet werden soll, stellt sich insbesondere die Frage inwieweit z. B. Chloride im Beton verbleiben dürfen, wie die Karbonatisierungstiefe des Betons abzuschätzen ist und welche Korrosionsschutzprinzipien eine technische und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung darstellen.

Juni 2019

6. WTA-Kolloquium Betoninstandhaltung, Hamburg

von Wolfgang Breit und Melanie Merkel, Kaiserslautern

Auch wenn im Allgemeinen Trinkwasser als nicht betonangreifend gilt, werden in der Praxis oftmals bei mineralischen Werkstoffen geschädigte, trinkwasserberührte Oberflächen festgestellt. Insbesondere bei sehr weichem bzw. kalkarmen Wasser kann das bestehende Konzentrationsgefälle zwischen hochalkalischer Porenlösung und neutralem Trinkwasser in Verbindung mit der verminderten Bildung von Calciumcarbonat an der Oberfläche zu einem lösenden Angriff (hydrolytische Korrosion) des Werkstoffs führen. Ein verstärkter lösender Angriff kann ebenso in Gebieten der Trinkwasserversorgung auftreten, die Wässer mit niedrigem pH-Wert oder Mischwässer verwenden. Die Beständigkeit wird durch unterschiedliche Wechselwirkungen aus Werkstoff- und Wassereigenschaften beeinflusst.

Der Tagungsbeitrag „Dauerhaftigkeit von Trinkwasserbehältern – Schadensmechanismen und Instandsetzungsprinzipien“ informiert über die aktuellen Regelungen bei der Instandsetzung von Trinkwasserbehältern und die maßgebenden Schadensmechanismen, die bei der Bewertung von Wasserkammern zu beachten sind.